Feng-Shui-Berater

Ratgeber

Was eine Feng-Shui-Ausbildung dauert und kostet

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Eine Feng-Shui-Ausbildung nach der Ordnung eines Berufsverbands umfasst mindestens 21 Seminartage mit 168 Unterrichtsstunden. Ein Präsenzangebot mit Verbandszertifikat kostet 3.997 Euro brutto, ein Fernlehrgang deutlich weniger, oft ohne verlässlichen Preis auf der Anbieterseite. Am Ende steht ein privates Zertifikat, kein staatlicher Abschluss und keine geschützte Berufsbezeichnung.

Unterrichtsstunden der Verbandsausbildung
168 Stunden
Berufsverband für Feng Shui und Geomantie e.V., Ausbildungsordnung, Stand 26. September 2026
Kosten einer Präsenzausbildung mit Verbandszertifikat
3.997 Euro brutto
Klassisches Feng Shui Nicole Zaremba, Zertifizierte Feng Shui Ausbildung, Stand 26. September 2026
Mindestumfang der Verbandsausbildung
21 Seminartage
Berufsverband für Feng Shui und Geomantie e.V., Ausbildungsordnung, Stand 26. September 2026
Seminarraum mit leeren Notizblöcken und Stiften auf den Tischen
Ein Seminarraum, vorbereitet für eine Ausbildung. Bild: KI generiert.

Welche drei Wege zur Feng-Shui-Ausbildung führen

Drei Wege führen zur Feng-Shui-Ausbildung: eine Präsenzausbildung an einem Institut, das mit dem Berufsverband für Feng Shui und Geomantie e.V. verbunden ist, ein Fernlehrgang mit Studienheften und Online-Unterricht, oder eine freie Ausbildung ohne Anbindung an einen Verband. Der Verband ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Beratern und keine Behörde. Er hat eine eigene Ausbildungsordnung, die 168 Unterrichtsstunden an mindestens 21 Seminartagen verlangt.

Ob ein Angebot der Ausbildungsordnung des Verbands entspricht, sagt es nicht von selbst. Fragen Sie bei jedem Anbieter nach Stundenzahl, Inhalten und Prüfung.

Welcher Weg zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Ziel ab. Wer ein Zertifikat mit Prüfung und Praxis vor Ort sucht, ist bei der Präsenzausbildung richtiger. Wer die Lehre erst kennenlernen und im eigenen Tempo lernen will, beginnt eher mit einem Fernlehrgang. Beide Wege führen zum selben Ergebnis: einem privaten Zertifikat.

  • Präsenzausbildung: feste Module an einem Ort, mit Prüfung vor Ort.
  • Fernlehrgang: Studienhefte, Online-Material und meist einige Pflichttermine vor Ort.
  • Freie Ausbildung: ohne Anbindung an eine Ordnung, Umfang und Prüfung legt der Anbieter selbst fest.

Was eine Präsenzausbildung mit Verbandszertifikat kostet

Ein Institut, das sich als anerkanntes Ausbildungsinstitut des Verbands bezeichnet, verlangt für die vollständige Ausbildung 3.997 Euro brutto. Sie verteilt sich auf vier Module an 13 Tagen, jeweils von 10 bis 17 Uhr. Drei Module kosten zusammen 3.347 Euro, das Prüfungs- und Praxismodul weitere 697 Euro.

Wer in vier Raten zahlt, zahlt viermal 1.008 Euro. Das ergibt 4.032 Euro und liegt damit über dem Paketpreis. Am Ende stehen ein Zertifikat des Verbands und Originalzertifikate der Yap Cheng Hai Academy, bei der das Institut die Lehre bezieht.

Die 13 Präsenztage liegen unter den 21 Seminartagen, die die Ausbildungsordnung als Mindestumfang nennt. Wie das Institut die übrigen Stunden abdeckt, etwa durch Selbststudium oder Praxisaufgaben, geht aus der Seite nicht hervor. Fragen Sie danach, bevor Sie buchen.

Welche Inhalte die Ordnung im Einzelnen vorschreibt, steht im Ratgeber zur Prüfung der Ausbildung eines Beraters.

Was ein Fernlehrgang kostet und dauert

Ein Fernlehrgang ist eine Ausbildung, bei der Sie überwiegend zu Hause mit Studienheften und Online-Material lernen. Ein Anbieter, der Impulse e.V., nennt nach einem Vergleichsportal neun Monate bei zehn bis zwölf Stunden Lernzeit pro Woche, dazu Pflichtveranstaltungen vor Ort. Am Ende steht ein Zertifikat des Anbieters.

Zwei weitere Anbieter, die ILS Hochschule und die Fernakademie für Erwachsenenbildung, nennen zwölf Monate bei fünf Wochenstunden. Einen Preis nennt keiner der drei auf den ausgewerteten Seiten verlässlich. Das Vergleichsportal führt für den ersten Anbieter 765 Euro, rechnet dabei aber noch mit 16 Prozent Mehrwertsteuer, also mit einem Satz aus dem Jahr 2020. Behandeln Sie den Betrag als veraltet und fragen Sie den Preis direkt beim Anbieter.

Die Präsenzausbildung kostet 3.997 Euro brutto und dauert 13 Tage in vier Modulen. Beim Fernlehrgang nennen die ausgewerteten Seiten neun bis zwölf Monate. Die Verbandsordnung setzt als Maßstab mindestens 21 Seminartage und 168 Unterrichtsstunden.

Drei Ausbildungswege mit Dauer, Kosten und Abschluss nach den veröffentlichten Angaben der Anbieter, abgerufen am 26. September 2026.
WegDauerKostenAbschluss
Präsenzausbildung mit Verbandszertifikat13 Tage in vier Modulen3.997 Euro bruttoZertifikat des Verbands und der Akademie
Fernlehrgang bei einem Anbieter9 bis 12 Monate bei 5 bis 12 WochenstundenNicht verlässlich belegt, beim Anbieter erfragenZertifikat des Anbieters
Ordnung des Verbands als MaßstabMindestens 21 Seminartage, 168 StundenNicht festgelegt, je Institut verschiedenZertifikat, ein Diplom vergibt keines der Institute

Ein niedriger Preis bedeutet nicht automatisch weniger Unterricht. Fragen Sie deshalb nach der tatsächlichen Stundenzahl und nicht nur nach der Kalenderzeit.

Was die ZFU-Zulassung bei einem Fernlehrgang bedeutet

Die ZFU ist die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht. Sie entscheidet auf Grundlage des Fernunterrichtsschutzgesetzes über die Zulassung von Fernlehrgängen. Das Gesetz versteht unter Fernunterricht die entgeltliche Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten, bei der Lehrende und Lernende überwiegend räumlich getrennt sind.

Fernlehrgänge bedürfen nach dem Gesetz der Zulassung. Eine Zulassung heißt, dass die ZFU den Lehrgang geprüft hat, etwa ob Sie vor dem Vertragsabschluss vollständig und zutreffend unterrichtet werden. Ob die Lehre selbst wirkt, prüft sie nicht.

Für Sie als Teilnehmer bringt der Fernunterrichtsvertrag zwei Rechte. Sie können ohne Angabe von Gründen erstmals zum Ablauf des ersten Halbjahres kündigen, mit einer Frist von sechs Wochen. Dazu kommt das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen.

Die ausgewerteten Vergleichsseiten nennen für keinen der drei Lehrgänge eine Zulassungsnummer. Fragen Sie den Anbieter danach und lassen Sie sich die Nummer schriftlich geben. Ob ein Lehrgang zugelassen ist, lässt sich bei der ZFU selbst nachschlagen.

Warum ein Zertifikat keinen staatlichen Abschluss ersetzt

Ein Zertifikat, gleich von welchem Institut, ist kein staatlicher Abschluss. Es bestätigt die Teilnahme an einer privaten Ausbildung und, wenn eine Prüfung stattfand, deren Bestehen. Mehr bestätigt es nicht.

Der Verband hält fest, dass keines seiner gelisteten Institute ein Diplom vergibt, und begründet das mit dem Schutz der Teilnehmenden vor rechtlichen Sanktionen. Ein Diplom gibt es nur an Hochschulen. Auch eine ZFU-Zulassung ändert daran nichts, denn sie prüft den Fernlehrgang und verleiht dem Abschluss keinen staatlichen Rang.

Ein Zertifikat belegt außerdem nur, dass jemand eine Lehre gelernt hat. Ob die Lehre wirkt, belegt es nicht. Michael R. Matthews ordnet Feng Shui 2019 als Pseudowissenschaft ein, und die eine randomisierte Studie mit 558 Teilnehmenden aus dem Jahr 2024 untersuchte Simulationen statt echter Räume.

Was Sie mit dem Zertifikat nicht dürfen

Mit einem privaten Zertifikat dürfen Sie sich Feng-Shui-Berater nennen, weil die Bezeichnung ohnehin nicht geschützt ist. Ein Zertifikat brauchen Sie dafür nicht einmal. Sie dürfen sich aber nicht staatlich geprüft, staatlich anerkannt oder diplomiert nennen, wenn keine staatliche Stelle den Abschluss ausgestellt hat.

Für Ihre Kunden ist das Zertifikat trotzdem das gängigste Zeichen dafür, dass Sie die Methoden gelernt haben, mit denen Sie arbeiten. Nennen Sie deshalb in Ihrer Werbung genau, was Sie erworben haben: Institut, Stundenzahl und Jahr.

Wer trotzdem so wirbt, täuscht über seine Qualifikation und handelt irreführend im Sinne des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb. Das gilt auch für Anbieter, die Ihnen beim Kauf eines Lehrgangs einen solchen Titel in Aussicht stellen.

Wie Sie einen Anbieter vor der Anmeldung prüfen

  1. Fragen Sie, ob das Institut vom Verband anerkannt ist, und seit wann.
  2. Lassen Sie sich die tatsächliche Stundenzahl nennen, nicht nur die Kalenderdauer.
  3. Fragen Sie bei einem Fernlehrgang nach der Zulassungsnummer und prüfen Sie sie bei der ZFU.
  4. Klären Sie, ob eine Abschlussprüfung stattfindet und was bei Nichtbestehen passiert.
  5. Lassen Sie sich Ratenzahlung, Widerrufsrecht und Kündigung schriftlich bestätigen.

Ein Anbieter, der diese Fragen offen beantwortet, unterscheidet sich damit schon von einem, der nur mit dem fertigen Zertifikat wirbt.

Wer nicht selbst beraten, sondern nur wissen will, wer für welche Aufgabe zuständig ist, findet die Antwort im eigenen Ratgeber dazu.

Häufige Fragen

Wie lange dauert eine Feng-Shui-Ausbildung?

Eine Feng-Shui-Ausbildung dauert bei einem Institut mit Präsenzunterricht 13 Tage in vier Modulen, bei einem Fernlehrgang neun bis zwölf Monate. Als Maßstab nennt die Ausbildungsordnung eines Berufsverbands der Branche mindestens 21 Seminartage und 168 Unterrichtsstunden.

Was kostet eine Feng-Shui-Ausbildung?

Eine Präsenzausbildung mit Verbandszertifikat kostet nach den ausgewerteten Angeboten 3.997 Euro brutto. Für Fernlehrgänge nennen die ausgewerteten Seiten keinen verlässlichen Preis, ein Vergleichsportal führt einen veralteten Betrag von 765 Euro. Prüfen Sie jeden Preis direkt beim Anbieter.

Was bedeutet eine ZFU-Zulassung bei einem Fernlehrgang?

Eine ZFU-Zulassung bedeutet, dass die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht den Fernlehrgang nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz geprüft und zugelassen hat. Sie sagt etwas über Vertragsbedingungen und Unterrichtung der Teilnehmer aus. Über die Wirkung der Feng-Shui-Lehre sagt sie nichts.

Ist ein Feng-Shui-Zertifikat ein staatlicher Abschluss?

Nein, ein Feng-Shui-Zertifikat ist kein staatlicher Abschluss. Es bestätigt die Teilnahme an einer privaten Ausbildung und gegebenenfalls das Bestehen einer Prüfung des Instituts. Das gilt auch für Fernlehrgänge, die die Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht zugelassen hat.

Darf ich mich nach einer Feng-Shui-Ausbildung staatlich geprüft nennen?

Nein, nach einer privaten Feng-Shui-Ausbildung dürfen Sie sich nicht staatlich geprüft oder staatlich anerkannt nennen. Wer so wirbt, täuscht über seine Qualifikation und handelt nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb irreführend. Feng-Shui-Berater dürfen Sie sich dagegen nennen.

Brauche ich eine Ausbildung, um als Feng-Shui-Berater zu arbeiten?

Rechtlich brauchen Sie keine Ausbildung, weil die Bezeichnung Feng-Shui-Berater in Deutschland nicht geschützt ist. Kunden fragen aber nach Nachweisen, und ein Zertifikat mit Stundenzahl und Prüfungsjahr ist der übliche.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Ausbildungsordnung des Berufsverbandes Feng-Shui-Berater, Berufsverband für Feng Shui und Geomantie e.V.,
  2. Zertifizierte Feng Shui Ausbildung, Klassisches Feng Shui Nicole Zaremba,
  3. Fernstudium Weiterbildung Feng Shui, Infos und Anbieter im Vergleich, Fernstudium Direkt,
  4. Feng-Shui-Berater Fernstudium, Anbieter und Kosten, Ausbildung Feng-Shui-Berater,
  5. Die ZFU, Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht, Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU),
  6. Paragraf 1 FernUSG, Anwendungsbereich und Begriff des Fernunterrichts, Bundesministerium der Justiz, Gesetze im Internet,
  7. Paragraf 4 FernUSG, Widerrufsrecht des Teilnehmers, Bundesministerium der Justiz, Gesetze im Internet,
  8. Paragraf 5 FernUSG, Kündigung des Fernunterrichtsvertrags, Bundesministerium der Justiz, Gesetze im Internet,
  9. Paragraf 12 FernUSG, Zulassungspflicht für Fernlehrgänge, Bundesministerium der Justiz, Gesetze im Internet,
  10. Paragraf 5 UWG, irreführende geschäftliche Handlungen, Bundesministerium der Justiz, Gesetze im Internet,
  11. Michael R. Matthews, Feng Shui as Pseudoscience, Kapitel 13 in Feng Shui, Teaching About Science and Pseudoscience, Springer, 2019,
  12. A randomized controlled trial of Golden Ratio, Feng Shui, and evidence based design in healthcare, PLOS ONE 19(6), e0303032, 2024,

Einsatz von Sprachmodellen

Ein Sprachmodell hat die wiederkehrenden Sätze dieser Seiten formuliert, die Ratgeber und das Glossar mitgeschrieben, Quellen gesucht und die Beitragsbilder erzeugt. Jedes Bild ist als KI-Bild gekennzeichnet. Welche von mehreren vorbereiteten Formulierungen eine Seite zeigt, legt ein festes Programm fest, beim Aufruf der Seite ist kein Sprachmodell beteiligt. Die Adressen liest ebenfalls ein festes Programm aus OpenStreetMap aus und entfernt doppelte Adressen.

Korrekturweg

Fehler und Löschwünsche nehmen wir über das Kontaktformular entgegen. Wir prüfen die Meldung, korrigieren belegte Fehler und vermerken den neuen Stand auf der betroffenen Seite.

Stand dieser Angaben: 26. September 2026.